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Der erste Eindruck zählt! Das gilt natürlich auch bei Instagram-Postings, wobei wir als Erstes eher nicht auf die Copies darunter schauen. Den ersten Eindruck erhalten wir in der Regel von dem Visual, das im besten Fall ein richtiger Eyecatcher ist. Und dann? War’s das schon?

Den Aufwand, den du in das Visual investierst, solltest du definitiv auch in deine Copy (das ist der Text unter deinem Posting) stecken. Eine richtig gute Copy sorgt dafür, dass sich der User länger mit deinem Posting auseinandersetzt und mit ihm interagiert. Das führt wiederum dazu, dass der Algorithmus dein Posting besser einstuft und es vielleicht sogar auf der Entdecken-Seite ausspielt.

Du hast keinen Plan, wie du selbst eine gute Copy schreiben sollst? Hold my beer, ich hab’ da ein paar Tipps für dich!

1. Micro Blogging auf Instagram

Bella Poarch muss sich über ihr Copy-Game definitiv keine Sorgen machen. Bei ihr reicht ein simples „Hi“ und ein süßes Selfie dazu und zack, das Posting erzielt über zwei Millionen Likes. Das Problem: Du bist nicht Bella Poarch. Für Brands eignet sich daher eher eine andere Art von Copies: das sogenannte Micro Blogging.

Wer gedacht hat, dass Blogging mittlerweile out ist, der hat sich leider ordentlich vertan. Instagram bietet die Möglichkeit, in seinen Copies kleine Geschichten zu erzählen, die den User berühren, motivieren und inspirieren können. Mit ihnen verleihst du deiner Brand eine Persönlichkeit und kannst eine tiefere Verbundenheit zu deinen Usern herstellen. Das Stichwort hierzu lautet „Storytelling“. Falls du mehr darüber wissen möchtest, check’ unbedingt diesen Blogartikel ab. Hier gehen wir direkt im ersten Abschnitt noch näher auf die Kunst des Storytellings ein.

2. Die alles entscheidende erste Zeile

Angenommen, ich würde dir zwei Artikel vorlegen und du kannst auf den ersten Blick nur die Titel erhaschen. Welchen der folgenden Artikel würdest du eher lesen? „10 Dinge, die du über die echohelden noch nicht wusstest“ oder „Fakten über die echohelden“?

Wir sind uns einig, dass wir beide den ersten gewählt hätten, nicht wahr? Was für Zeitungs- oder Blogartikel gilt, zählt mittlerweile auch für Instagram-Copies. Die erste Zeile ist entscheidend!

Es ist super wichtig, den Attention Grabber an den Anfang zu setzen. Das hat auch einen technischen Hintergrund. In deinem Feed sind anfangs nämlich nur die ersten beiden Zeilen der Copy sichtbar. Um den Rest zu lesen, musst du auf „mehr“ klicken. Daher ergibt es durchaus Sinn, beispielsweise ein knallhartes Statement, einen spannenden Fakt oder eine an den User gerichtete Frage gleich an den Anfang zu setzen.

3. Der CTA muss “ballern

Wer uns kennt, weiß, dass „ballern“ eines unserer Lieblingswörter ist. Was wir damit meinen: Jede Copy braucht einen verdammt guten Call-to-Action. Um das Engagement deines Postings zu erhöhen, kannst du einen dieser CTAs in deine Copy einbauen:

  • Fordere deine Community dazu auf, andere User zu taggen.
  • Mache sie auf einen Link in deiner Bio aufmerksam.
  • Frage sie nach eigenen Erfahrungen und Meinungen.

Die meisten CTAs lassen sich am besten in Fragen einbetten. On top solltest Pronomen wie „du“ und „ihr“ verwenden, damit sich deine Community direkt angesprochen fühlt.

4. Add a little bit of… space

Wenn du neu auf dem Gebiet des Micro Bloggings bist, kann es dir schnell passieren, dass deine Copy vollgepackt und unübersichtlich wirkt. Das könnte auch noch dazu führen, dass dein Call-to-Action untergeht. Um das zu vermeiden, solltest du deine Copy in sinnvolle Abschnitte unterteilen, um sie leserfreundlicher zu gestalten. Teile die Abschnitte einfach mit doppelten Zeilenumbrüchen ein. Wenn du deine Copy bunter haben möchtest, kannst du die Abschnitte auch mit Emojis dekorieren oder diese als Bullet Points benutzen. Unter diesem Posting von Later siehst du eine sowohl inhaltlich als auch ästhetisch gelungene Copy:

5. Emojis – das Multifunktionstool für deine Copies

Lass uns direkt im Anschluss einmal näher auf Emojis eingehen. Mittlerweile gibt es für fast ALLES ein Emoji (zum Beispiel eine Olive – wer zum Geier benutzt die?!) – warum sollten wir also nicht das ganze Potential der kleinen Bildchen ausschöpfen?

Emojis sind nicht nur dazu da, einen kahlen Text freundlicher wirken zu lassen. Du kannst mit Emojis deine Caption mit einer Attitude schmücken bzw. deinen Tone of Voice unterstreichen. Mit ihnen kannst du außerdem deinen CTA hervorheben oder sie sogar selbst zu einem machen. „Kommentiere deinen Lieblingsgeschmack mit einem Emoji!“ – das wäre ein Beispiel dazu.

6. Die Qual der Wahl: die richtigen Hashtags wählen

Du bist am Ende deiner Copy angelangt und hast es fast geschafft. Nun ist es an der Zeit, die richtige Wahl der Hashtags zu treffen. Welche und wie viele soll man denn da nehmen? Werfen wir zuerst mal einen Blick auf die Anzahl an Hashtags.

Hierbei ist man sich tatsächlich uneinig. Du hast in der Theorie die Möglichkeit, deinem Posting bis zu 30 Hashtags hinzuzufügen. Laut Shopify zeigen einige Forschungsergebnisse, dass zwei Hashtags völlig ausreichend sein können, während andere zeigen, dass die Nutzung aller 30 Hashtags zum Erfolg führt. Daher ist es hier (wie so oft) empfehlenswert, die Anzahl der Hashtags zu variieren und auszutesten, welche Postings am besten performen. Ähnliches gilt bei den Arten der Hashtags.

Eines ist aber noch zu beachten: Hashtags werden in verschiedenen Größen klassifiziert. Je „größer“ ein Hashtag ist, desto mehr Postings wurden bisher unter diesem Hashtag veröffentlicht. Wenn du auf Instagram nach dem Hashtag #love suchst, siehst du oben, dass bereits 2 Billionen Postings mit diesem Hashtag existieren. Unter #donutlove sind es nur noch 174 Tausend und unter #donutsloversunite sind es gerade mal eintausend Postings.

Was du tun solltest: Stelle dir einen Mix aus großen und kleinen Hashtags zusammen, die thematisch zu deinem Posting passen. Mit den großen Hashtags fängst du einen Teil aus einem breit gefassten Publikum ab und mit den kleinen Hashtags erreichst du die Zielgruppe deiner Nische. Probiere in deinen Copies verschiedene Hashtags aus und beobachte in deinen Insights, welche Postings viel Reichweite durch Hashtags generieren.

Easy Peasy!

Copies zu schreiben ist eigentlich gar nicht so schwer. Wenn du dir ab sofort nur etwas mehr Zeit für die Copies nimmst, rundest du dein Visual mit einem Kontext ab und kannst mehr Engagement erzielen. Jetzt geht’s ans Eingemachte!

Wenn dir dieser Blogartikel gefallen hat oder du noch etwas erklärt haben möchtest, lass’ es mich gerne wissen. 😉 Ich freue mich auf dein Feedback in den Kommentaren!

Und damit heißt es wieder: Happy Posting!

Deine Kim